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Über 400 000 alte Menschen in Bayern darben in Altersarmut: 506 €uro Rente

aa altersarmutDie Altersarmut liegt in Bayern über dem Bundesdurchschnitt. „Die Gründe dafür sind zum Teil hausgemacht“, behaupten die  Grünen in Niederbayern in einer Pressemitteilung. Arm und Reich driften auch in Bayern immer weiter auseinander.

Besonders gravierend sei dabei die negative Entwicklung der Altersarmut vom Menschen über 65.  Sie ist im vergangenen Jahr auf nunmehr 19 Prozent angestiegen. In Bayern summiert sich die Zahl der armutsgefährdeten Alten aktuell auf über 400 000, laut VdK somit rund 2 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Schon heute liegen besonders Seniorinnen mit einer durchschnittlichen Rente von 506 Euro unter der Armutsgrenze.

Die Aussichten für die Zukunft versprechen ebenfalls nichts Gutes. Durch den Anstieg der Zahl der Erwerbstätigen im Niedriglohnsektor (im Jahr 2009 waren es 20,7% aller Beschäftigten in Deutschland - so viele wie nie zuvor!), durch die Ausweitung der Leiharbeit und durch Dumpinglöhne auf Grund eines fehlenden gesetzlichen Mindestlohns wird das Risiko der Altersarmut in den kommenden Jahren noch deutlich zunehmen. „Wer sich gerade beim Mindestlohn aus der Verantwortung stiehlt, darf sich über diese Entwicklung nicht wirklich wundern, denn er hat sie für die zukünftigen Rentnerinnen und Rentner letztendlich mit verursacht“, so Grundl.